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Hochzeits- & Eventplanung · Herrstein
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Auf dieser Seite sammeln sich Tamadas sowie Hochzeitsmoderatorinnen und -moderatoren, die Feiern in Solingen und im Bergischen Land begleiten. Welche Sprachen jemand spricht, wie viel Bühne die Person beansprucht und welche Leistungen im Angebot stecken, lest ihr jeweils im Profil. Weil die Stadt zwischen Wuppertal, Remscheid und der Rheinschiene liegt und die Wege durch die hügelige Landschaft länger dauern als gedacht, lohnt sich ein bewusst weit gefasster Suchradius ebenso wie ein früher Blick auf die Anfahrt. Vergleicht Sprache, Stil und Umfang in Ruhe, fragt bei mehreren Personen gleichzeitig nach und entscheidet nach einem Gespräch.
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In Solingen und Umgebung ist noch niemand eingetragen – diese Anbieter kommen aus ganz Deutschland.
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DJ · Bodenheim
„Welche Sprache wird gesprochen?“ klingt nach einer Frage mit einer kurzen Antwort. Auf einer Hochzeit hat sie das selten. Die Großeltern verstehen Deutsch nur bruchstückhaft, die Eltern wechseln je nach Gesprächspartner, die Cousins untereinander sprechen längst Deutsch und greifen nur für Scherze ins Russische zurück. Im selben Saal sitzen also drei verschiedene Sprachwirklichkeiten an einem Tisch.
Eine Moderation, die damit umgehen kann, entscheidet nicht einmalig für den ganzen Abend, sondern situativ. Eine Rede der Großmutter wird vollständig übertragen, ein Programmpunkt bekommt nur eine knappe Einordnung, ein Scherz bleibt stehen, weil er sich ohnehin nicht übersetzen lässt. Genau dieses Abwägen unterscheidet zweisprachige Moderation von einer Aneinanderreihung von Dolmetscherarbeit.
Was ihr davon habt, lässt sich in vier Punkten sagen:
Der Ort selbst spricht ebenfalls mit. Solingen liegt auf den Höhen des Bergischen Landes, zwischen den Tälern von Wupper und Rhein, unmittelbar benachbart zu Wuppertal und Remscheid und nur eine kurze Strecke von der Rheinschiene um Düsseldorf entfernt. Die Landschaft ist hügelig, die Straßen winden sich, und Wege dauern hier regelmäßig länger, als die Kilometerangabe vermuten lässt.
Für eure Planung ist das kein Nachteil, sondern eine Information. Rechnet für Gäste, die aus dem Rheinland heraufkommen, etwas mehr Fahrzeit ein, und legt den ersten festen Programmpunkt nicht direkt auf die angegebene Ankunftszeit. Wer abends ohne Auto zurück muss, freut sich zudem über einen Hinweis zur Rückfahrt in der Einladung.
Bei der Suche selbst wirkt die Lage in eurem Sinn: Wer im bergischen Städtedreieck oder an der Rheinschiene moderiert, arbeitet fast immer im gesamten Umkreis. Ihr könnt euren Radius also ruhig weit fassen und solltet nur nachfragen, ob die Anfahrt bereits eingerechnet ist.
Das Wort Tamada markiert dabei eine Ausrichtung, keinen festen Programmablauf: eine Moderation, die zwischen Sprachen und Festkulturen vermittelt und Traditionen so einführt, dass sie allen zugänglich bleiben. Wie viel davon bei euch stattfindet, bestimmt ihr.
Vier Bereiche beschreiben die Tätigkeit. Der sichtbare ist der letzte; die drei anderen liegen vor dem Hochzeitstag.
Zuerst wird der Tag skizziert und dann mit allen abgestimmt, die daran mitwirken: Haus, Küche, Musik, Fotografie, manchmal die Trauung. Ergebnis ist ein Plan, der nicht nur im Kopf des Paares existiert, sondern allen Beteiligten in derselben Fassung vorliegt.
Woran man einen belastbaren Plan erkennt, sind die eingebauten Reserven. Der Empfang zieht sich, das Servieren dauert, für Fotos in gutem Licht braucht es eine halbe Stunde mehr als gedacht. Ein Ablauf, der solche Stellen kennt, verkraftet Verschiebungen, ohne dass am Ende der Party Zeit fehlt.
Vor dem Fest wird die Gästestruktur durchgesprochen: welche Sprachen tatsächlich nötig sind, wie sich die Altersgruppen verteilen und an welchen Tischen Menschen sitzen, die einander noch nie gesehen haben. Daraus ergibt sich das Sprachkonzept für den Abend.
Im Betrieb heißt das vor allem, Ansagen kurz zu halten. Wer beide Sprachen sicher beherrscht, doppelt nicht mechanisch, sondern führt so, dass beide Gruppen dem Faden folgen können, ohne dass jede Ansage zur doppelten Länge anwächst.
Wer reden möchte, wird vorher erfasst, in eine Reihenfolge gesetzt und über die gewünschte Dauer informiert. Am Abend werden diese Beiträge angesagt und das Mikrofon geordnet weitergereicht, sodass geplante Überraschungen an der richtigen Stelle landen.
Zwischen den Programmpunkten liegen die Nahtstellen. Nach dem Essen, vor dem Anschnitt der Torte, kurz bevor das Paar die Tanzfläche betritt: Genau dort trennt sich ein runder Abend von einem, der in Einzelteile zerfällt.
Bräuche sind wählbar, nicht vorgeschrieben. Manche Paare wünschen sich einen betont traditionellen Abend, andere ausdrücklich keinen, viele nehmen einzelne Elemente und lassen den Rest fort. Alle drei Wege funktionieren, wenn sie vorher feststehen.
Genauso wichtig wie die Wunschliste ist die Liste dessen, was ihr nicht wollt. Wer sie ausspricht, verhindert die Situation, in der ein wohlmeinender Programmpunkt eine Familie in Verlegenheit bringt.
Zwei Familien, die zusammen feiern, bringen zwei Vorstellungen vom Verlauf eines Festes mit. Die eine denkt an ein gesetztes Essen mit wenigen, gut gesetzten Programmpunkten, die andere an einen langen Abend mit häufigem Wechsel zwischen Tisch und Tanzfläche. Wer beide Vorstellungen kennt, verbindet sie – statt eine davon durchzusetzen.
Aus dem Bestand an Bräuchen könnt ihr wählen wie aus einer Karte. Der gespielte Schuhdiebstahl gehört dazu, ebenso der Schleiertanz gegen Ende, der Zuruf Gorko zwischen den Gängen und der Empfang mit Brot und Salz. Nichts davon ist Pflicht, jedes Element steht für sich. Nötig ist lediglich eine knappe Erklärung, damit ein Brauch nicht als rätselhafte Einlage wahrgenommen wird.
Wenn Englisch als dritte Sprache dazukommt, ändert sich nicht das Programm, wohl aber die Form der Ansagen: kürzer, klarer, mit weniger Nebensätzen. Lasst euch im Gespräch beschreiben, wie das praktisch aussieht – die Antwort verrät viel über die Erfahrung der Person.
Diese Fragen gehören auf euren Zettel:
Zwischen Mikrofon und Musikpult liegt der empfindlichste Punkt des Abends. Wenn beide Seiten denselben Ablauf kennen, greifen Ansage und Musik ineinander; wenn nicht, hört es der ganze Saal an unsauberen Übergängen und an Ansagen, die gegen laufende Musik anlaufen.
Es spricht nichts dagegen, beides getrennt zu vergeben, wenn ihr musikalisch genaue Vorstellungen habt. Ein eingespieltes Duo hat dafür den Vorteil, dass die Abstimmung bereits erledigt ist und beide die Stimmung im Raum aus derselben Perspektive lesen. Beide Wege führen zum Ziel, sie verlangen nur unterschiedlich viel Vorbereitung von euch.
Klärt in jedem Fall die Technik. Wer stellt Anlage und Mikrofone, wer baut auf, wie kommen Musikwünsche von den Tischen zum Pult, und über welchen Weg erfährt die Musik von einer kurzfristigen Änderung? Fragt zusätzlich nach der Beschaffenheit des Raumes – gerade in hohen oder gewölbten Sälen entscheidet die Aufstellung über die Verständlichkeit.
Zwei Angebote mit derselben Zahl können völlig Verschiedenes bedeuten. Deshalb bringt der Blick auf den Betrag allein wenig; aufschlussreich ist erst, was jeweils darunter aufgeführt ist. Nehmt euch die Angebote nebeneinander und gleicht Position für Position ab, bevor ihr vergleicht.
Die Unterschiede liegen fast immer in denselben Bereichen:
Was auf den Profilen mit einem „ab“ steht, geben die Anbietenden selbst an; wir rechnen daran nichts hinzu und schätzen nichts. Diese Werte beziehen sich meist auf einen einfachen Zuschnitt und wachsen mit Dauer, Sprachen und Technik. Verbindlich wird eine Zahl erst in der Vereinbarung, die ihr unmittelbar mit der moderierenden Person schließt – Termin und Vertragsdetails liegen ausschließlich zwischen euch beiden.
Fragt zum Schluss zwei Dinge ab, die gern vergessen werden: was eine weitere angefangene Stunde kostet und welche Regelung im Krankheitsfall greift. Beides beantwortet sich vorab in wenigen Sätzen.
Indem die Moderation die für sie wichtigen Momente vollständig überträgt und den Rest zusammenfasst. Meist genügt es, Reden, Bräuche und die Ansage der nächsten Programmpunkte konsequent in beide Sprachen zu geben. Sagt beim Vorgespräch, an welchen Tischen die Gäste sitzen, dann kann jemand gezielt dorthin arbeiten.
Ja, oft sogar besonders gut. Bei kleineren Feiern fällt jede Lücke im Ablauf stärker auf, und die Wirkung einer ruhigen Führung ist unmittelbar spürbar. Der Zuschnitt ist dann meist schlanker, weil weniger Programm und weniger Technik nötig sind.
Die Sprachen, der beschriebene Stil und die Liste dessen, was eine Person übernimmt. Videos helfen zusätzlich, weil sich Tonfall und Präsenz schlecht in Worte fassen lassen. Bewertungen lest ihr am besten im Text und nicht nur an der Sternzahl.
Sie stammen von den Anbietenden selbst und beschreiben deren jeweilige Grundfassung. Wir erstellen sie nicht, verändern sie nicht und verdienen an einer Buchung nichts – auch das Anfragen selbst ist für euch gebührenfrei und ohne Anmeldung möglich.
Nein, es ist der übliche Weg und wird auch so erwartet. Sinnvoll ist nur, zügig abzusagen, sobald eure Entscheidung gefallen ist, damit die anderen ihren Termin wieder freigeben können.
Dann ist das Vorgespräch genau der richtige Ort dafür. Eine erfahrene Moderation kennt diese Situation und schlägt meist eine Zwischenlösung vor, bei der beide Seiten etwas wiederfinden. Wichtig ist nur, dass die Frage vor der Feier geklärt wird und nicht am Abend selbst.
Häufig schon ein Jahr im Voraus, weil sich viele Paare früh festlegen. Wer unter der Woche feiert oder das Frühjahr beziehungsweise den späten Herbst wählt, hat dagegen oft bis wenige Monate vorher noch Auswahl.