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Hochzeits- & Eventplanung · Herrstein
147 Anbieter · kostenlos und unverbindlich anfragen · Antwort direkt vom Dienstleister
In diesem Verzeichnis findet ihr Tamadas und Hochzeitsmoderatorinnen für Schwerin und den westlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns – für deutsch-russisch geprägte Feiern, für Abende, an denen Deutsch und Russisch nebeneinanderstehen, und für Gäste aus mehreren Ländern. Jedes Profil nennt Sprachen, Arbeitsweise und Leistungsumfang, sodass ihr vor der ersten Nachricht schon einschätzen könnt, wer zu euch passt. Weil ein Teil der Gäste häufig aus Rostock, Wismar oder dem Hamburger Raum anreist, lohnt der frühe Blick auf Anfahrt und Endzeit. Für eine Anfrage zahlt ihr nichts und müsst euch nirgends anmelden; mehrere Profile zugleich anzuschreiben ist dabei ohne Weiteres möglich.
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In Schwerin und Umgebung ist noch niemand eingetragen – diese Anbieter kommen aus ganz Deutschland.
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DJ · Bodenheim
Bei den meisten Paaren steht der Ort der Feier fest, bevor sonst irgendetwas entschieden ist. Das ist vernünftig, denn an dieser einen Festlegung hängt fast alles Weitere: wie viele Gäste Platz finden, wann der Saal geräumt sein muss, ob draußen gefeiert werden kann und wie weit der Weg von der Trauung bis zum Abendessen ist.
Genau dort setzt die Arbeit einer Moderation an. Sie übersetzt die Eigenheiten eines Hauses in einen Ablauf, der sich am Tag selbst von allein trägt. Liegt ein Ortswechsel dazwischen, muss jemand die Gesellschaft rechtzeitig in Bewegung bringen, ohne zu drängeln, und beim Ankommen den Faden wieder aufnehmen, bevor die ersten unschlüssig herumstehen.
Kommen zwei Sprachen hinzu, wächst diese Aufgabe. Bei deutsch-russischen Feiern sitzt an jedem Tisch jemand, der nur die eine Hälfte versteht. Eine Ansage, die diese Hälfte nicht erreicht, kostet nicht bloß eine Information, sondern für den Rest des Abends auch ein Stück Zugehörigkeit. Ein Tamada arbeitet deshalb nicht mit Übersetzungen im Nachgang, sondern führt so durch den Abend, dass beide Seiten gleichzeitig gemeint sind.
Für Schwerin kommt die Lage im Land dazu. Mecklenburg-Vorpommern ist weit und dünn besiedelt, die Landeshauptstadt selbst überschaubar. Ein Teil der Gesellschaft reist aus Rostock oder Wismar an, ein anderer von weiter her aus Hamburg und Lübeck. Die Rückfahrt am späten Abend ist damit kein Nebendetail, sondern ein Punkt, der in die Ablaufplanung gehört.
Praktisch heißt das: Klärt früh, wer übernachtet und wer noch fahren will. Bricht ein größerer Teil der Gäste gegen Mitternacht auf, sollten Eröffnungstanz, Torte und die wichtigen Reden davor liegen. Eine Moderation, die das rechtzeitig anspricht, verhindert den Bruch, bevor er entsteht.
Bei der Suche nach der passenden Person lohnt es sich, den Radius bewusst weit zu ziehen. Viele Moderatorinnen und Moderatoren arbeiten im gesamten Norden und pendeln zwischen Küste, Landeshauptstadt und den Hansestädten. Anfahrt und womöglich eine Übernachtung gehören dann ins Gespräch – ein Grund, jemanden von vornherein auszuschließen, sind sie selten.
Und noch etwas ist für eine Ferienregion typisch: Die Sommerwochenenden sind früh vergeben, weil sich Feiern und Reiseverkehr in dieselben Wochen drängen. Wer zwischen Mai und September heiraten möchte, sollte die Moderation nicht als letzten Punkt der Liste behandeln.
Die Bezeichnung klingt nach einer einzigen Rolle, meint aber ein Bündel recht verschiedener Tätigkeiten. Vier davon bestimmen, wie euer Abend läuft.
Am Anfang steht ein Zeitgerüst. Es bringt eure Wünsche in Einklang mit dem, was das Haus vorgibt, wann die Küche liefern kann und wie lange das Licht für die Fotos reicht. Ein brauchbarer Plan enthält immer Luft und eine Rangfolge: Was fällt zuerst weg, wenn eine halbe Stunde verloren geht? Wer das vorher festgelegt hat, muss es am Abend nicht mehr diskutieren.
Zum Auftrag gehört, die Gesellschaft zu begrüßen, ihr Orientierung zu geben und niemanden ratlos am Rand stehen zu lassen. Bei gemischten Gästelisten bedeutet das, jede wichtige Ansage so zu setzen, dass sie in beiden Sprachen ankommt – knapp genug, dass es sich nicht nach doppelter Länge anfühlt.
Reden, Videobeiträge und geplante Überraschungen brauchen jemanden, der sie einsammelt, sortiert und ankündigt. Genauso wichtig sind die Stellen dazwischen: der Moment nach dem Hauptgang, die Minuten vor dem Anschnitt der Torte. Dort entscheidet sich, ob ein Abend Fahrt aufnimmt oder auseinanderfällt.
Bräuche sind ein Angebot und keine Pflicht. Manche Paare wünschen sich mehrere davon, andere keinen einzigen. Beides trägt einen Abend – vorausgesetzt, es wurde vorher besprochen und die Familien wissen, was kommt und was ausdrücklich nicht kommt.
Treffen eine deutsche und eine russischsprachige Familie aufeinander, begegnen sich zwei Vorstellungen davon, wie ein Fest überhaupt aussieht: wie lange bei Tisch gesessen wird, wie förmlich man Reden hält, ab wann getanzt wird und wie viel Beteiligung von den Gästen erwartet wird. Keine dieser Vorstellungen ist falsch. Sie sind nur ungleich, und deshalb muss jemand zwischen ihnen vermitteln.
Beim Thema Bräuche denken viele zuerst an die Rufe nach einem Gorko oder an den Schuhklau. Dazu kommen der Schleiertanz gegen Ende des Abends und der Empfang mit Brot und Salz durch die Eltern. Übernehmen müsst ihr davon nichts. Sinnvoll ist nur, jeden Punkt einzeln zu bejahen oder abzulehnen, statt ihn dem Zufall des Abends zu überlassen.
Was ein Brauch bedeutet, gehört außerdem erklärt – in einem Satz, nicht als Vortrag. Gäste, die zum ersten Mal auf einer solchen Feier sind, machen bereitwillig mit, sobald sie wissen, worum es geht. Ohne diesen Satz vorweg bleiben sie höflich sitzen und schauen zu.
Bei internationalen Gesellschaften kommt oft Englisch als dritte Sprache dazu, etwa wenn Freunde aus dem Ausland anreisen. Dann wird die Auswahl der Ansagen zur eigentlichen Kunst: Nicht jeder Satz muss dreifach fallen, aber jeder Gast sollte an jedem Punkt wissen, was gerade geschieht.
Sprecht deshalb im ersten Gespräch offen an:
Moderation und Musik sind zwei Handwerke, die denselben Ablauf brauchen. Wenn die Person am Mikrofon und die Person am Pult wissen, was als Nächstes kommt, entstehen keine Löcher zwischen Essen, Reden und Tanzfläche. Wissen sie es nicht, hört man es sofort.
Es gibt beide Wege. Manche Anbieter treten als eingespieltes Gespann auf, bei dem Moderation und Musik aus einer Hand kommen. Andere arbeiten regelmäßig mit wechselnden Kolleginnen und Kollegen zusammen und stimmen sich vor dem Termin ab. Wichtig ist weniger, welchen Weg ihr wählt, als dass es überhaupt ein gemeinsames Gespräch gibt.
Klärt dabei die praktischen Fragen: Wer bringt Anlage, Mikrofone und Licht mit, wer baut wann auf, und wie kommt ein spontaner Musikwunsch vom Tisch bis zum Pult? Bei zweisprachigen Feiern gehört außerdem die Musikauswahl auf den Tisch, denn auch sie erzählt, wessen Abend das gerade ist.
Hilfreich ist eine kurze Liste mit Titeln, die auf keinen Fall laufen sollen. Sie ist schneller geschrieben als eine Wunschliste und erspart am Abend die peinliche Situation, in der jemand mitten im Lied zum Pult gehen muss. Dasselbe gilt für Ansagen: Wenn klar ist, welche Namen und Geschichten nicht ins Mikrofon gehören, muss niemand improvisieren.
Eine Summe zu nennen, wäre geraten – dafür sind die Aufträge zu unterschiedlich. Der größte Hebel ist die Zeit: ob jemand erst zum Abendessen dazustößt oder schon beim Sektempfang dabei ist, ob nach dem Eröffnungstanz Schluss ist oder bis tief in die Nacht weitergearbeitet wird, ob am Folgetag noch etwas ansteht.
Der zweite Hebel sind die Zusatzleistungen. Technik, ein DJ-Anteil, Live-Gesang, eine freie Trauung, ein eigens vorbereiteter Programmpunkt – jedes dieser Stücke verschiebt den Gesamtpreis. Deshalb bringt der Vergleich zweier Angebote nur dann etwas, wenn beide denselben Umfang beschreiben.
Was auf den Profilen als Einstiegsangabe steht, haben die Anbieter selbst hinterlegt; wir rechnen nichts nach und schlagen nichts auf. Behandelt sie als Ausgangspunkt für ein Gespräch, nicht als Endergebnis. Fragt nach, was im genannten Umfang enthalten ist, was ein zusätzlicher Zeitblock bedeutet und wie mit Anfahrt und Übernachtung umgegangen wird, wenn jemand von der Küste oder aus dem Hamburger Raum kommt.
Was den Kontakt selbst angeht: Für eine Anfrage über Event ABC verlangen wir nichts, und am vereinbarten Honorar verdienen wir ebenso wenig mit. Ein Zugang muss dafür nicht eingerichtet werden. Was verbindlich wird – Honorar, Vertrag, Datum –, handelt ihr unmittelbar mit der Moderatorin oder dem Moderator aus.
Nicht ganz. Der Begriff stammt aus dem kaukasischen und osteuropäischen Raum und meint eine Rolle, die traditionell mit Trinksprüchen und Tischkultur verbunden ist. Heute steht er vor allem für Moderation mit Sprach- und Kulturkenntnis. Was jemand tatsächlich anbietet, steht im Profil – daran solltet ihr euch halten, nicht am Wort.
Nein, und meistens wäre es sogar zu viel. Üblich ist, die tragenden Momente vollständig in beiden Sprachen zu halten und dazwischen kürzer zu fassen. Wie stark die Aufteilung ausfällt, richtet sich nach eurer Gästeliste. Welche Sprachen jemand anbietet, ist auf jedem Profil vermerkt.
Für Samstage im Sommer ist ein Jahr Vorlauf in dieser Region keine Übertreibung, weil hier auch Urlaubsgäste und Ferienzeiten die Kalender füllen. Unter der Woche oder in den kühleren Monaten reichen häufig ein paar Monate. Sobald Datum und Ort stehen, könnt ihr anfragen.
In der Regel ja. Wer im Norden arbeitet, ist ohnehin viel unterwegs und rechnet mit längeren Strecken. Nennt die Adresse eures Hauses gleich in der ersten Nachricht, dann könnt ihr Anfahrt und mögliche Übernachtung sofort mitbesprechen, statt später darüber zu stolpern.
Kosten entstehen dadurch nicht, und ihr geht auch keine Verpflichtung ein. Ihr schildert Datum, Ort, Gästezahl und Sprachen, bekommt Rückmeldungen und entscheidet in Ruhe. Erst wenn ihr euch für jemanden entschieden habt, wird es verbindlich.
Direkt mit der Person, die bei euch moderiert. Wir stellen nur den Kontakt her und mischen uns in die Konditionen nicht ein. Lasst euch das Vereinbarte schriftlich geben – Zeitumfang, Leistungen, Anfahrt und Zahlungsweise gehören in eine Zeile, die ihr später nachlesen könnt.
Bis kurz vor dem Termin, ja. Der Zeitplan entsteht ohnehin in mehreren Runden und wird meist erst in den letzten Wochen endgültig, wenn Zusagen, Menüfolge und Reden feststehen. Größere Umbauten – eine zusätzliche Stunde, ein anderer Ort für den Empfang – solltet ihr allerdings früh ansprechen, weil sie Absprachen mit Küche, Musik und Fotografie berühren.